Viele Yogaübungen (Asanas) ähneln den Bewegungen, die Babys ganz natürlich machen. Sie strecken in der Bauchlage ihren Kopf in die Höhe wie bei der Kobra oder greifen sich die Füße wie beim Happy Baby (Ananda Balasana). Babys und Kleinkinder machen ganz von sich aus schon Yoga.
Gerne könnt ihr es mal bei euren Kinder ausprobieren. Fragt sie doch einfach mal, ob sie einen Baum oder eine Katze machen können. Ich bin mir sicher, die gezeigten Tiere ähneln den ursprünglichen Asanas sehr.
Beim Kinderyoga steht der Spaß und das Erfahren des eigenen Körpers an erster Stelle. Hier gibt es keinen Leistungsdruck oder Konkurrenzkampf. In der heutigen Zeit, in der Kinder früh mit verschiedenen Medien und mit Leistungsdruck konfrontiert werden, schafft Kinderyoga einen Ausgleich, bei dem sie ganz bei sich, ihrem Körper und ihrem Geist sein können.
Mittlerweile gibt es einige Studien, die den positiven Effekt von Kinderyoga auf Körper und Geist bestätigen.
Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche – Yogawiki (yoga-vidya.de)
Auch wenn Kinderyoga nachweislich viele positive Effekte mit sich bringen kann,
möchte ich hier nochmal betonen, dass meine Stunden frei von Erwartungen an die Kinder sind. Es geht mir nicht um die korrekte Ausführung einer Asana oder darum, dass sie jede Übung mitmachen müssen. Alles was ich mache ist ein Angebot an die Kinder. Hier geht es in erster Linie um Selbsterfahrung, Spaß und Fantasie.
Kinderyoga ist...
...
Spaß
und
Freude
an Bewegung fernab von Leistungsdruck.
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Anspannung
(Bewegung) und
Entspannung
(Fantasiereisen, Atemübungen, Massagen).
...
Achtsamkeit
mit sich selbst und anderen.
...
kreativ
und
interaktiv.
...
laut
und
leise.
Kinderyoga ist so viel mehr, als man vielleicht im ersten Moment denkt. Kommt vorbei und überzeugt euch selbst!